In ausführlicher Wertearbeit mit unserem erweiterten Führungskreis ist entstanden, welche Werte von uns von Bedeutung sind:

Mit höchster Zuverlässigkeit

im Füreinander

als Vorbild

in einer löwenstarken Familie mit tiefer Verbundenheit

voller Respekt

durch Spitzenleistung & Eigeninitiative

in Wertschätzung

basierend auf Vertrauen

mit Mega Spaß bei der Arbeit

bei bester Gesundheit zu

Erfolg, Stärke & Unabhängigkeit

Die Kompetenzbereiche der Arbeitsmarktfähigkeit

Gerne gewähren wir Ihnen einen Einblick in unsere Kultur und mit Inhalten, mit denen wir uns beispielsweise beschäftigen.

Aus der Psychologie wissen wir, dass unsere innere Haltung den entscheidenden Einfluss ausübt bzw. Folge ist von unseren Denk- und Handlungsgewohnheiten. Wenn wir morgens aufstehen mit der Prognose, dass heute wieder ein schwerer Tag wird oder wir die Stunden bis zum Wochenende zählen, wird unser Tag höchstwahrscheinlich anders verlaufen als bei einem sich über diese Zusammenhänge bewussten Menschen in der Selbstbeobachtung. 
 
Was denkt ES in mir ist eine grundlegende Fragestellung, die wir aus Meditation, ZEN, Yoga, Tantra (der Lebensphilosophie), aus dem Buddhismus und von großen Denkern aktueller Zeit und der Menschheitsgeschichte kennen.
 
Natürlich geht es in der Geschäftswelt um die Sache, um den Verstand, um das Rationale und Ergebnisorientierte. Dürfen wir dabei unser Menschsein außen vor lassen? Das können wir nicht! Das zeigen die besorgniserregenden Fallzahlen ausgebrannter Menschen mit Burnout, Depressionen oder einer Hoffnungslosigkeit und Sinnkrise. Viele Menschen fühlen sich schlichtweg überfordert.
 
Woher kommt das? Unseres Erachtens resultieren diese Krankheiten aus der Entkopplung, der Entmenschlichung… wir haben schlicht und ergreifend… unser Herz, unsere Intuition ignoriert. Es braucht beides… Herz & Verstand. 
 
Wenn wir uns krank fühlen, wenn wir ausgebrannt sind, wenn wir MÜSSEN, haben wir ein niedriges Energielevel. Wenn wir ins WOLLEN kommen, fallen uns Aufgaben ganz leicht. Wie einfach fühlt sich Leben an, wenn wir verliebt sind? Können wir uns auch in unsere Arbeit verlieben, eine Passion entwickeln? Welche Voraussetzungen braucht es hierfür seitens der Führungsebene und der Firmenfamilie?
 
Uns ist bewusst, dass wir selbst am Anfang stehen und dieser Weg ein kontinuierlicher Prozess ist und eine Reise, auf die wir nicht jeden mitnehmen können und nicht jeder mitkommen möchte.
 
Es ist essenziell, gerade von der Führung, diese Werte vorzuleben… nicht mit dem Ziel, dadurch eine höhere Effizienz zu erzielen… es zu installieren, um zu… um zu bestimmten Ergebnissen bisheriger Betrachtungen zu kommen.
 
Es darf das Herzstück der Firmenfamilie sein mit Erfolg als zwangsläufige Folge, einfach, weil jedes Firmenfamilienmitglied sein Potenzial für sich selbst und im Sinne der Gemeinschaft leben darf.
 

"Die Welt ist voller ..." Wie würden Sie das vervollständigen? Und was sagt das aus? Hier eine sehr schönes und lustiges Video von der unnachahmlichen Vera Birkenbihl.

Hart am Wind

Eine der größten Herausforderungen, spannenderweise gerade für viele Männer, ist die Unterscheidung zwischen HarmonieSUCHT und HarmonieORIENTIERUNG. 

Es ist uns ein großes Bedürfnis, dieses Gefühl in Ruhe gelassen zu werden und in einem Wohlfühlklima so zu sein wie wir eben nun mal sind… mit all unseren liebenswerten Seiten und unseren individuellen Eigenheiten.

Von der Harvard University kennen wir den Leitsatz „Hart in der Sache, weich im Ton“. Die endgültige Lösung scheint das nicht zu sein, wenn wir es in der inneren Haltung der Durchsetzungsfähigkeit betrachten.

Das Modell, diese bildhafte Vorstellung einer Kommunikation „hart am Wind“ scheint uns hierzu eine stimmigere Orientierung zu geben. Gerade, wenn wir sie in Abgrenzung zum „Schmusekurs“ und mithin zur HarmonieSUCHT bzw. zur übersteigerten Form der Kommunikation betrachten. Diese übersteigerte Form kennen wir, wenn Führung autoritär wirkt oder gar narzisstisch.

Mithin gehen wir Konflikten, die in JEDER Beziehung zwischen uns Menschen schlummern, nicht aus dem Weg… wir gehen sie in einer wertschätzenden Kultur an.

Die 4 tierischen Menschentypen von Tobias Beck. Sehr lustig & empfehlenswert mit interessantem Hintergrund. Wer spricht welche Sprache? Wer hat welches Denken?

ICH-DU-WIR-Regulation

In einer wertschätzenden Kultur, den wir oft als einen Wunsch nach RESPEKT beschreiben, setzen wir die Voraussetzungen… die Voraussetzungen innerhalb eines Austausches, sei es persönlich oder per Mail. 

Nehme ich meinen Mitarbeiter, meinen Vorgesetzten, meinen Beziehungspartner, meinen Geschäftspartner, sei es Lieferant oder Kunde ganzheitlich als Mensch wahr?

Setze ich sie oder ihn auf Augenhöhe insofern als dass die Bedürfnisse des anderen meinen gleichgestellt sind? Das ist ein sehr großes Übungsfeld. Oft weisen wir die Schuld einer dekonstruktiven Beziehung dem Gegenüber zu, das wir tatsächlich als GEGENüber sehen. 

Zu oft ging es bisher darum, den Anderen zu verändern, um meine Bedürfnisse zu verwirklichen.

Ein WIN+WIN entsteht, wenn es mir in der Begegnung gelingt, bereits in Gedanken, in Blicken, in Gesprächseröffnungen ein DU + IN mir entstehen zu lassen. Das kann gerade bei den Menschen oder Eigenschaften, die wir ablehnen, ein großes Wachstumspotential darstellen.

An der Andersartigkeit können wir wachsen, wenn wir erkennen, dass aus unserer veränderten inneren Haltung gemeinsam außergewöhnliche Lösungen entstehen. Wir können uns selbst dennoch treu bleiben. 

Wir brauchen uns deshalb nicht zu verstellen. In unserem Inneren diesen Schalter zu finden, der es uns erlaubt, uns selbst zu bleiben und durch das Ich + und Du + ein Wir + zu schaffen, trägt maßgeblich für ein einfacheres und beflügelndes Mit- oder gar Füreinander bei.

Die Emotionsspirale

Unsere innere Gefühlslage ist ein Energiereservoir. Das ist unser Potential, das von so vielen Unternehmensberatern und Führungskompetenzen befreit werden möchte.

Es ist jedoch nicht die Aufgabe von Führungsmitarbeitern, uns zu motivieren, weil es bekanntermaßen kraftraubend ist und die Wirkung schnell verpufft, wenn wir … nicht ständig überwachen, kontrollieren und dran bleiben. 

Wo stehen wir auf der Emotionsspirale in welcher Situation? Das darf angenommen werden! „Stell Dich nicht so an“ oder „Das wird schon wieder“ sind vielleicht gut gemeinte Empfehlungen, um eine Sache voranzutreiben. Es ändert häufig nur wenig an dieser inneren Energie.

Zunächst ist es wichtig, uns darüber bewusst zu sein, wo wir stehen und welche Auslöser im Außen wir bisher dafür verantwortlich gemacht haben. Damit geht eine Machtübertragung einher. 

Mit der Schuldzuweisung nach dem Prinzip, dass der andere schuld ist, dass ich mich so oder so fühle, begeben wir uns in die Ohnmacht.

Wir fordern gerade dazu auf, dass sich etwas oder jemand im Außen ändert, damit wir etwas Ersehntes erreichen. Das macht uns in bestimmten Bereichen handlungsunfähig. 

Die Lösung ist es auch nicht, diese Emotionen als „schlecht“ zu bezeichnen, sie zu unterdrücken oder nach sich besser anfühlenden Idealen zu streben. Das kommt einem Unterdrücken gleich, einem Parken im Keller unseres Unterbewusstseins. Dort gärt es weiter, raubt uns Energie und manifestiert sich schlimmstenfalls in körperlichem Leid.

Sich darüber im Klaren zu sein, ist ein erster Schritt, ein sich bewusst machen, welches Denken in mir zu welchen Emotionen beiträgt. Diese Konfrontation mit uns selbst ist mitunter kurz schmerzhaft.

Sobald wir erkennen, welches Potenzial in uns zum Vorschein kommen darf, was dahinter auf uns wartet, fällt es uns zunehmend leicht, umzudenken und die Voraussetzungen für ein aufwärts in dieser Spirale einzuleiten. Wenn wir nicht alleine sind, sondern im FÜR-Einander diesen Weg beschreiten, haben wir es alle einfacher.

Die vier Beziehungsebenen

Diese beiden zuletzt genannten Beziehungsebenen sind die förderlichen. Ein MIT-einander ist uns bekannt, das strebten wir bisher an. Ein Gefühl für das FÜR-einander dürfen wir oft erst noch erfahren.

Kann sich GEBEN genauso schön anfühlen wie NEHMEN? Oder gibt es sogar ein gleichzeitiges Erleben von Geben & Nehmen?

Sobald wir selbst nicht mehr im Mangel denken, ist das möglich. Das ist ein langer Weg, der die Aufarbeitung unserer persönlichen Vergangenheit unausweichlich macht.

Sich die Rucksäcke, gefüllt mit schweren Steinen, aus unserer Kindheit und bisheriger Verletzungen anzuschauen und zu verzeihen, was passiert ist, ist dabei die allergrößte Herausforderung. Gerade weil wir wieder erkennen dürfen, dass es an uns selbst liegt, die Wahrnehmung unseres Mikrokosmos zu transformieren.

Ein NEBEN- oder GEGEN-Einander kennen wir alle. Es raubt uns Energie. Es ist destruktiv für uns und das Unternehmen.

In ausführlichen Abteilungsgesprächen gehen wir darauf ein, was in der Praxis genau in diese vier Beziehungsebenen fällt. Das ist konfrontativ, so werden Konflikte angegangen und aufgearbeitet. 

Bisher hat diese Arbeit mit unserem einzigartigen Konfliktmotivator, Wolfgang Walter Wulle, jedem Beteiligten zu einer neuen inneren Freiheit verholfen.

Letztendlich beenden wir den Kampf, der in uns selbst stattfindet.

Aktives Zuhören

Unser Leben besteht aus Kommunikation. Auch schweigen ist eine Form von Kommunikation und hat eine hohe Aussagekraft. Das Ignorieren ist beispielsweise ein bekanntes Reaktionsmuster im Stress. 
 
Die große Kunst ist es, eine geänderte innere Haltung beizubehalten, selbst wenn mein Mitmensch noch nicht weiß, dass ich im Begriff bin, aus den bisherigen Denk- und Verhaltensmustern auszubrechen. Schaffe ich es, bei mir zu bleiben, schaffe ich es, die neue innere Haltung aufrechtzuerhalten, wenn die als Angriffe und Verletzungen bekannten Reaktionen erfolgen? Oder verfalle ich in den Glauben, dass dieser Versuch, mich zu ändern, wieder einmal nichts bringt? 
 
Eine aus indigenen Völkern bekannte Kultur ist es, den Anderen sprechen zu lassen, aussprechen zu lassen, ohne mir währenddessen zu überlegen, welche Gegenargumente ich vorbringe oder gar zu meinen Vorteilen manipulieren zu wollen.
 
Was ist das für ein erkaufter Sieg im Gespräch? Langfristig trägt das nicht FÜR unsere Beziehung bei. Die Idee ist, sich wirklich einzufühlen… vielleicht etwas weniger in die Sache… eher in die darunter liegenden Bedürfnisse. Dabei wollen wir verstehen, ohne einverstanden zu sein.
 
Sobald mein Kollege gesprochen hat, gilt es, das Gesagte zu wiederholen. Und zwar so, dass sich der Andere wirklich verstanden fühlt… gefühlt fühlt… wahrgenommen fühlt… sich ernst genommen fühlt. Das gibt uns die Gelegenheit einzutauchen in diese Gefühlswelt, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die nachhaltig und befreiend sind.
 
So können wir in unserer Gemeinschaft, unsere MITarbeiter zu den MITarchitketen von Lösungen zu machen. Es braucht dann kein internes Regelwerk mehr, Rückversicherungen per Mail, elendig lange Meetings oder Maßnahmepläne, um im Kontrollwahn scheinbar Vereinbartes durchzusetzen. Jeder Beteiligte WILL selbst am Ende des Vorganges… zumindest deutlich öfter als bisher.
 
Sehr ansprechend sind dabei die Inhalte der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg als Schlüssel dafür, sich eben nicht verstellen zu müssen bei unseren eigenen Bedürfnissen. Wir kommunizieren, was wir wahrnehmen, wenn der andere spricht, neutral, bewertungsfrei… auch das will geübt sein. Anschließend geht es darum, zu äußern, welche Gefühle das bei uns auslöst. Unser sodann geäußerter Wunsch wie wir es gerne hätten, hat ein breiteres, nachvollziehbares Fundament.

Fehler = Helfer

Damit einhergeht eine gelebte „Fehler“ Kultur, in der Fehler als Helfer betrachtet werden.
 
Es gibt kein größeres Wachstumspotential als die eigene Erfahrung. Es versteht sich von selbst, dass niemandem wirklich daran gelegen ist, den gleichen Fehler wieder und wieder zu machen.
 
Es dürfen Fehler gemacht werden, es darf ausprobiert werden, um aus den richtigen gemeinsamen Rückschlüssen neue Erfahrungsschätze zu heben.